.

.

Sonntag, 15. Februar 2015

In der Naturkiste Januar










Heute möchte ich euch gerne unsere Naturkiste vom Januar zeigen. 

Wir gehen täglich spazieren. Die Felder, Wiesen und der Wald liegen direkt in unserer Nähe. Die Natur -  mit all ihren Farben, Formen, Sinnesmaterialien und Naturschätzen - laden kleine Kinderhände und Augen perfekt zum sammeln ein. Jeder Stein will vom Kind aufgehoben und weggeschnipst werden, jeder Stock wird gesammelt und hinter sich her geschliffen - auch gerne mal Meterlange Äste die größer als der Zwerg sind - alles wird aufgehoben, begutachtet und gesucht. Da sammelt sich bei einem Spaziergang oftmals eine ganze Menge an. Daraus ist die Idee der Naturkiste entstanden. Jeden Monat sammeln wir gemeinsam, oder der Zwerg alleine, Schätze in der Natur ein. Sobald wir zuhause sind, bereite ich die gesammelten Naturschätze in einer dafür vorgesehenen Naturkiste vor und stelle sie ihm zur Verfügung. Nun kann der Zwerg - erforschen, entdecken, bespielen, befühlen, riechen, tasten, manchmal auch schmecken - mit all seinen Sinnen. Es bereitet ihm unglaublich viel Freude all dies zu entdecken, und er ist mega stolz auf seine gefundenen Schätze. So lässt sich ein Spaziergang in der Natur perfekt ausklingen und noch einmal Revue passieren lassen. Aber auch an Regentagen oder wann der Zwerg dies möchte, wird seine Naturkiste immer gerne von ihm bespielt. Sie befindet sich auf seinem Regal zur freien Verfügung und wenn er sie erforschen möchte, nimmt er sich diese. 

Bisher bespielen wir noch die Januar-Kiste, das Kind hat also lange Freude daran. Die kommenden Tage wird die Februar Kiste befüllt. 

Das Spannende daran ist, das jeden Monat und zu jeder Jahreszeit, passende Naturschätze gesammelt werden können. So kann das Kind zu jeder Jahreszeit auch andere Naturmaterialien suchen, finden und sammeln - die dazu einladen erforscht zu werden. Jeder Monat und jede Jahreszeit hat seine ganz eigenen Schätze und Facetten, seine eigenen Farben, seinen eigenen Duft, jeder Monat fühlt sich anders an und jeder Monat möchte vom Kind entdeckt werden. Auf diese Art kann man dem Kind von klein auf die Jahreszeiten näher bringen, auf spielerische Weise. Immer neue Sinne werden angeregt und laden das Kind dazu ein mehr über unsere Natur zu erfahren. Das Richtige für jedes Naturkind da draußen. 

Fundort der Naturschätze:
gefunden im Wald

Was wird angeregt:
Alle Sinne des Kindes werden angeregt - das Fühlen, Riechen, manchmal Schmecken, das Sehen und Tasten. 

Was wird gefördert:
Das Kind kann entdecken, erforschen, sich seine eigenen Schätze in der Natur zusammen suchen, sich frei entfalten und es lässt der Kreativität des Kindes freien lauf. Zudem lernen Kinder - so auf spielerische Weise - die einzelnen Jahreszeiten kennen. Es fördert die Sprache, mit laufend neuen Wörtern - denn jedes Naturmaterial möchte benannt und aber auch erkannt werden. Im freien Spiel können Kinder, jeden Schatz zu ihrem ganz eigenen Spielzeug werden lassen. Ein Stock kann alles sein - eine Rakete, ein Wurm... - aber eine Rakete kann nie zu einem Stock werden. 

Unsere Naturmaterialien:
- Stöcke
- Steine
- Tannenzapfen
- Fichtenzapfen
- Lärchenzapfen
- Moos
- unterschiedliche Baumrinden
- stachelige Fruchtbecher der Edelkastanie
- stachelige Fruchtbecher der Rotbuche
- Tannenzweige
- Fichtenzweige

Wir wünschen euch viel Spaß in der Natur und beim sammeln eurer Natur-Schätze.

Der Stillzwerg

Samstag, 14. Februar 2015

Tiere und ihre Kinder ( mein Erstes Spiel )


Heute möchte ich gerne das Erste Spiel, ein Gedächtnis Memory, des Zwerges vorstellen. Es nennt sich Tiere und ihre Kinder  und ist von Ravensburger. Es wird heiß geliebt vom Zwerg und wurde für ihn nach knapp 5 maligem bespielen fast schon zu langweilig - einfach weil er bereits jedes Tier und sein Tierkind findet und diese passend zuordnen kann. Das Erste mal bespielt wurde es mit Anfang des 17.Monats. Es gelang ihm auf Anhieb und machte mich ganz stolz - da ich ihm vorher nichts gezeigt habe.  Oft spielen wir noch nach einer Variante die Montessori tauglich ist, aber dazu wird es noch einen separaten Post geben. Das Spiel beinhaltet 12 Kartenpaare - jeweils immer ein Tierkind welches der passenden Mutter spielerisch zugeordnet werden soll. So lernt das Kleinkind Tiere kennen und entdeckt, welche Tierkarten zusammengehören.

Was wird gefördert:
Das Spiel "Tiere und ihre Kinder" fördert die Wahrnehmung, Geschicklichkeit und Konzentration des Kindes, dient dem genauen Schauen, Tiere werden erkannt und können genannt werden, es schult das Wissen und die Kreativität beim Kind. 

Ab wann geeignet:
ab 17 Monaten 
Für Kinder von 2 - 4 Jahren geeignet

Spielzeit:
ca. 10 Minuten

Sonntag, 8. Februar 2015

Gleiche Steckspielpaare finden und zuordnen



Gleiche Steckspielpaare finden und dem jeweiligen identischen Tier zuordnen. Diese Sinnesübung entstand eher auf die Schnelle. Wir besitzen mehrere Steckspiele, 2 der Steckspiele sind zwar von Unterschiedlichen Firmen sie beinhalten aber die selben Tiere. Das rief für mich förmlich nach einer Übung für den Zwerg. Gesagt getan, ich habe ihm alle Tiere bereit gelegt in einen kleinen Korb, ihm vorgezeit wie diese Übung funktioniert und er hat sie durch Nachahmung gemacht. Man kann die Übung unterschiedlich gestalten. Für den Anfang empfiehlt sich das das Kind erst einmal die jeweiligen Tiere aufzeigt, bzw. das Verständnis und Wissen was für ein Tier welches ist muss erlernt werden bzw. muss gegeben sein, nur so kann diese Übung überhaupt funktionieren durch das Kind. Ist dieses Verständnis gegeben kann man damit beginnen die gleichen Steckspielpaare zu finden und zuzuordnen. 
Natürlich konnte der Zwerg den ersten Schritt, sprich die Tiere benennen und zeigen, mit 16 Monaten bereits.

Welches Material:
Jeweils die selben Steckspieltiere aus 2 Spielen zusammen suchen,
bei uns waren es 6+6 Tiere, insgesamt 12 Tiere.
Zwei Körbe

Vorbereitung der Umgebung:
Hier kann man nach einer Einsteiger Variante, Einfachen oder einer Schweren Variante gehen.

Die Einsteiger Variante:
In die Obere Reihe von jedem Tier eins neben dem anderen aufreihen. Sprich 1 Schwein, 1 Kuh, 1 Schaf usw. Die restlichen Tier-Paare werden in einem Korb dem Kind bereit gestellt. Das Kind sollte hier das passende 2. Tier finden und der vorbereiteten Tierpaar Reihe zuordnen. Ein Tier nach dem anderen bis alle Tiere zugeordnet wurden.

Für die Einfache Variante: 
ordnet man die Tiere des jeweiligen Steckspieles links und rechts in Zwei Körben, sodass das Kind sich links ein Tier (bsp. die Kuh) heraus nimmt um dann rechts aus dem Korb die passenden 2.Kuh zu finden, zuzuordnen. Beide Kühe wurden also gefunden, zugeordnet und untereinander oder nebeneinander aufgereiht.Eins nach dem Anderen geht die Übung so weiter mit einem anderen Tier, bis alle Steckspielpaar-Tiere gefunden, zugeordnet und untereinander oder nebeneinander aufgereiht sind.

Für die Schwere Variante: 
werden Alle Steckspieltiere in einen Korb gelegt. Das Kind sollte nun immer die Steckspielpaare suchen, finden, zuordnen und untereinander oder nebeneinander aufreihen. Bis jedes gleiche Tier zugeordnet wurde.

Altersempfehlung:
ab 16 Monaten geeignet
oder wenn das Verständnis für Tier Erkennung gegeben ist

Was wird gefördert:
Tiere erkennen, Tiere benennen,

Donnerstag, 1. Januar 2015

Puzzle mit Griffloch



Zu Weihnachten gab es für den Still-Zwerg 2 Puzzle mit Griffloch, von Opa. Eines mit Zoo Tieren, das Andere mit Bauernhof Tieren. Er liebt Tiere über alles, daher kamen die Puzzle besonders gut bei ihm an. Zwar nicht ganz so handlich wie Steckpuzzle aber genau auf sein Alter abgestimmt. Beide Puzzle sind ab 18 Monaten geeignet, Einmal mit 10 Puzzle Teilen + mit 12 Puzzle Teilen. Gar nicht so einfach die verschiedenen Tiere heraus zu bekommen, auch die Form der Tiere ist fast gleich, sodass viel Konzentration und Feinmotorik angesagt ist. Was schon gut klappt ist auf die verschiedenen Tiere zu zeigen, nach Frage und die jeweiligen Tiergeräusche zu machen. Heraus knibbeln und die Puzzle Teile rein stecken gestaltet sich noch etwas holprig, wobei das raus knibbeln weg fällt da der Zwerg das Puzzle einfach umdreht und den Finger durch die Löcher steckt, so ist es schließlich gedacht und klappt prima. Es bereitet ihm jedenfalls sehr viel Spaß und er holt sich beide Puzzle täglich von seinem Regal, um zu üben. Wir puzzeln dann gemeinsam oder er alleine, wenn ich merke das er vor Wut auf sich selbst nur noch alles durch die Gegend wirft, weil mal was nicht so klappt wie er es gerne hätte, versuche ich ihm zu helfen: Wenn dies nicht klappt räume ich das Puzzle bis zum nächsten Tag erstmal wieder weg. Schließlich soll puzzeln ihm Spaß bereiten.

Ein Praktisches Lernspielzeug : 
Weitere Vorteile eines Puzzles sind mitunter das sie nicht nur die Feinmotorik und die Konzentration fördern, Es fördert auch die Geduld und Konzentration, die Hand-Augen-Koordination des Kindes, Taktik, Geschick und vorausschauendes Vorgehen. Die Motive unserer Puzzle sind absolut altersgerecht gewählt, und mit 10-12 Puzzle Teilen ist das Kind nicht schnell überfordert oder verliert den Spaß am Spiel, so macht sich auch kein Frust breit. Auch sollten die Motive des Puzzles auf das jeweilige Kind abgestimmt sein da es sonst keine Freude und kein Interesse am Spiel hat. Bei uns sind die Motive der Volltreffer.

Ab Wann geeignet:
Ab ca.18 Monaten